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Angst vor der eigenen Courage Verbandsliga (Herren)
Von: M.S. Angst vor der eigenen Courage Für den ASV Wismar war der 9. Spieltag in der Volleyball-Verbandsliga ein wahrer Marathon. Nach über 400 gespielten Punkten traten die Wismarer mit zwei Niederlagen im Gepäck die Heimreise aus Grimmen an. In den vier Stunden Spielzeit bot die Mannschaft stellenweise überzeugenden Volleyball. Auf die starken Phasen folgten schwächere Spielabschnitte. In den Momenten, wo es darauf ankam, versagten jedoch die Nerven. Die Begegnungen gegen Grimmen und Greifswald gingen jeweils im Tiebreak mit 14:16 verloren (sic!). In Spiel eins gegen Grimmen verschlief Wismar den ersten Satz (23:25).
Die zwei darauf folgenden Sätze dominierte Wismar. Druckvolle Aufschläge ließen den Grimmener Annahmeriegel schlecht aussehen. Auch der Block stand wie eine Wand. Grimmen kämpfte sich in Satz vier zurück ins Spiel.
Der Entscheidungssatz war ausgeglichen. Individuelle Fehler auf Wismarer Seite entschieden schließlich das Spiel. Das Spiel zwischen Grimmen und Turbine Greifswald entschied der Gastgeber mit 3:1 für sich. Wismar hatte im Duell der beiden Verlierer den besseren Start.
Der ASV spielte in dieser Phase solide und profitierte von den vielen Fehlern der Greifswalder. Parge holte Punkte durch den Block und Altmann hatte über die Mitte eine sehr gute Angriffsquote. Satz eins und zwei ging an die Grün-Weißen (25:22; 25:20).
Der Spielfaden riss im verflixten dritten Satz (18:25).
Große Spannung bot der vierte Durchgang, der bis zum 27:29 ging. Viele Punkte gingen durch Annahmefehler verloren.
Der Tiebreak begann verheißungsvoll für Wismar. Beim Seitenwechsel hatte sich die Mannschaft einen 4-Punkte-Vorsprung erarbeitet. Alle Zeichen standen auf Sieg.
„Angst vor der eigenen Courage“ unter diesem Motto könnte man den restlichen Tiebreak zusammenfassen. Greifswald kam wieder ran und konnte tatsächlich noch das Spiel drehen. Mit nun ausgeglichenen Punktekonto ist Wismar auf den 7. Platz abgerutscht. ASV Grün-Weiß Wismar: Burba, Rauch, Altmann, Parge, Willner, Meidow, Stein, Schlaugk
Hinweis: Der vorliegende Spielbericht gibt ausschließlich die Ansicht des
jeweiligen Verfassers wieder.
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